Der Raspberry Pi 400 kommt – Alles was du als Desktop brauchst!

Der Raspberry Pi 400 kommt – Alles was du als Desktop brauchst!

News, Produktvorstellungen, Raspberry Pi
2 November 2020

Es war noch nie einfacher den Raspberry Pi als Desktopcomputer zu nutzen. Rene hat euch ein tolles Video über den Raspberry Pi 400 gedreht!

Die Raspberry Pi Foundation hat ein richtig cooles Produkt herausgebracht und wir freuen uns es dir hier auf unserem Blog präsentieren zu dürfen!

Ausgestattet mit einem Quad-Core 64-Bit-Prozessor, drahtlosem Netzwerk, Dual-DisplayAusgabe und 4K-Videowiedergabe ist der Raspberry Pi 400 ein kompletter Computer, eingebaut in eine kompakte Tastatur. Durch den verbauten größeren Kühlkörper ist der Prozessor sogar höher getaktet als im normalen Raspberry Pi 4 und leistet 1,8 GHz anstatt der 1,5 GHz des Raspberry Pi 4.

So eignet sich das Gerät ideal zum Surfen im Web sowie zum Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten, zum Anschauen von Videos oder zum Lernen für Schüler und Studenten. Außerdem ist dieser Computer ideal um den Umgang mit Linux zu lernen.

Der neue Pi ist das ideale Mittel um deine Kinder fürs Programmieren zu begeistern! Auch als erster eigener Computer eignet sich der Pi nicht nur aufgrund seines unschlagbaren Preises.

Der Rechner ist in verschiedenen regionalen Varianten erhältlich, entweder als Computer-Kit, das alles enthält, was du für die ersten Schritte benötigst (abgesehen vom Monitor), oder nur als eine Computereinheit.

Du kannst den Raspberry Pi 400 ab sofort in unserem Shop bestellen!

Alle verfügbaren Tastaturlayouts kannst du in unserem Shop bestellen:

Der Raspberry Pi besitzt alle Anschlüsse die auch ein Raspberry Pi 4 bietet, allerdings musst du auf den Display- und Kamera-Anschluss verzichten. Dafür hast du allerdings die Möglichkeit gleich zwei Monitore über micro HDMI anzuschließen.

Die Rückseite des Raspberry Pi 400
Der Raspberry Pi 400 besitzt 2 USB 3.0 und einen USB 2.0 Anschluss.

Der Raspberry Pi 400 von hinten fotografiert.
Eine Vielzahl von Anschlüssen macht den Raspberry Pi 400 zum Alleskönner.

Alle Anschlüsse des Raspberry Pi 400.
Die Anschlüsse des Raspberry Pi 400.

Unsere Youtube Produktvorstellung

Rene Lorbeer hat dir hier auch noch einmal alles zum Rechner in einem Youtube Video erklärt:

Stylisches Desktop Format
Der Raspberry Pi 400 als Desktop.

Die Spezifikationen des Raspberry Pi 400

  • Prozessor:

Broadcom BCM2711 Vierkernprozessor Cortex-A72 (ARM v8) 64-Bit-SoC bei 1,8 GHz

  • Ram:

4GB LPDDR4-3200

  • Konnektivität:

Dual-Band (2,4 GHz und 5,0 GHz) IEEE 802.11b/g/n/ac drahtloses LAN,

Bluetooth 5.0, BLE

Gigabit-Ethernet

2 × USB 3.0- und 1 × USB 2.0-Anschlüsse

GPIO Horizontaler 40-poliger GPIO-Stecker

  • Video & Ton:

2 × Micro-HDMI-Anschlüsse (unterstützt bis zu 4Kp60)

  • Multimedia:

H.265 (4Kp60-Dekodierung);

H.264 (1080p60 dekodieren, 1080p30 kodieren);

OpenGL ES 3.0-Grafiken

  • SD-Karten-Unterstützung:

MicroSD-Kartensteckplatz für Betriebssystem und Daten

  • Tastatur:

Kompakttastatur mit 78 oder 79 Tasten (abhängig von regionale Variante)

  • Stromversorgung:

5V DC über USB-Anschluss

  • Betriebstemperatur:

0°C bis +50°C

  • Abmessungen:

286 mm × 122 mm × 23 mm

Jetzt auch als Bundle
Auch als Kit erhältlich

So richtest du den Raspberry Pi 400 ein

Damit dein Pi als Desktop fungieren kann, musst du ihn im Grunde genommen nur mit einem Monitor, und einer Maus verbinden. Dank HDMI- und USB-Schnittstellen sollte es kein Problem darstellen, den Mini-Rechner mit gängigen Hardware-Produkten zu connecten. Mittels Ethernet-Kabel kannst du zudem einen Internetzugang herstellen, falls kein WLAN zur Verfügung steht.

Damit dein Raspberry Pi als Desktop störungsfrei läuft, braucht es unbedingt eine schnelle Micro-SD-Karte, die Lesegeschwindigkeiten von mindestens 100 MB/s schafft. Zähe Bootvorgänge und eingefrorene Fenster hängen nämlich oft mit einer ungenügenden SD-Karte zusammen. Ausreichend schnelle Produkte beginnen bei Kapazitäten von 32 GB und sind mit dem Zusatz „SDXC“, „UHS“ oder „Ultra“ versehen. Wenn du den Computer als Kit kaufst, ist eine Micro-SD-Karte bereits im Lieferumfang enthalten.

Auf die Micro-SD-Karte installierst du ein Betriebssystem deiner Wahl, es bietet sich hier allerdings Raspberry Pi OS an (ehemals Raspbian). Das offiziell unterstützte Standardsystem ist in einer einsteigerfreundlichen Variante und in einer schlanken Lite-Variante verfügbar. Du kannst Raspberry Pi OS hier herunterladen.

Um das Betriebssystem zu installieren benötigst du einen weiteren Computer. Wenn der Download abgeschlossen ist, entpackst du das Image auf deiner Festplatte. Anschließend überträgst du das Betriebssystem auf deine (Micro-)SD-Karte. Als nützliche Hilfe bei diesem Schritt dient das Software Etcher. Das kostenlose Tool kannst du hier downloaden. Nun legst du die (Micro-)SD-Karte in deinen Rechner ein und startest Etcher, indem du auf „Select Image“ klickst. Als nächstes wählst du den Ordner aus, in welchem du das Image extrahiert hast. Im letzten Schritt klickst du auf die (Micro-)SD-Karte und wählst die Option „Flash“ aus. Das Betriebssystem wird nun auf deinen Rechner übertragen.

Der Browser „Chromium“ und der VLC-Mediaplayer sind bereits im Paket enthalten, aber auch Nachinstallationen sind später noch jederzeit im Terminal über den Befehl „apt install“ möglich.

Indem du das Icon „PI Store“ auswählst, gelangst du zum offiziellen Software-Store von Raspberry Pi. Nachdem du dich dort registriert hast, kannst du unter der Kategorie „Apps“ eigens angepasste Programme downloaden und installieren, wie zum Beispiel das kostenlose Tool „LibreOffice“. Dieses eignet sich unter anderem sehr gut zur Textverarbeitung und Tabellenkalkulation.

Wir wünschen dir viel Spaß mit diesem Rechner!

Wir wünschen dir viel Spaß bei deinen ersten Schritten mit dem neuen Pi und hoffen, dass unser Blog dich für viele Raspberry Pi Projekte begeistern kann!

Euer BerryBase-Team!

Dein Herz schlägt für Raspberry Pi? Jetzt hier alles zu diesem Thema lesen!

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